Ausbildung & EhrenamtAusbildung & Ehrenamt
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Bereich Ausbildung & Ehrenamt

Ein weiteres pandemiegeprägtes Jahr verlangt dem gesamten ehren- und hauptamtlichen Team ein hohes Maß an Flexibilität ab. Die permanenten Änderungen mussten engmaschig angepasst und kommuniziert werden. Die anhaltende Ungewissheit der Planungssituation stellte zudem eine Belastungssituation dar. Wir machten das Beste daraus und nutzten die Zeit sinnvoll und setzten neue Angebote um.

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Erfolgreicher Abschluss des BRK-Lehrgangs „Helfer in der Pflege“
Der Lehrgang des Roten Kreuzes, der Anfang Februar losging, vermittelte den Teilnehmerinnen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Pflege. Die kostenlose Teilnahme wurde durch die Sparkassenstiftung Zukunft und die Sozialstiftung für den Landkreis Rosenheim ermöglicht.
Ziel des Lehrgangs war es, Menschen zu qualifizieren, die Pflegeeinrichtungen mit ihrem Einsatz in Notsituationen ehrenamtlich unterstützen möchten. Insgesamt acht interessierte, aufgeschlossene und vor allem aktive Frauen trafen sich so täglich zum Unterricht, in dem durch verschiedene Referenten Themen wie Körperpflege, Erkrankungen im Alter, Sterben und Tod, Ernährung und vieles mehr vermittelt wurden.
Das integrierte Praktikum in unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen im Landkreis gab eindrückliche Einblicke und den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Gelerntes anzuwenden.
In der Prüfungswoche schließlich war Gelegenheit, über Erlebtes zu sprechen, Themenbereiche zu wiederholen und zu üben, bevor jede Teilnehmerin schließlich in einer theoretischen und praktischen Prüfung ihr Können zeigte.
In einer Abschlussrunde überreichte die Lehrgangsleiterin Angelika Scheibenzuber schließlich mit Freude die Zertifikate und einen Ostergruß. Sie dankte den Frauen für die gemeinsamen Wochen.
Die Teilnehmerinnen, die im Laufe der Wochen zu einer starken Gruppe gewachsen sind, werden sicherlich untereinander in Kontakt bleiben. Auch den Einsatz in einem der Testzentren und den weiteren Kontakt zu den Praktikumseinrichtungen können sich manche von ihnen vorstellen.
Das BRK dankt für ihr außerordentliches Engagement und das gute und persönliche Miteinander.

Unterstützungsangebot für Lehrkräfte bei der Einführung von Selbsttests an Schulen
Anfang April informierte das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus über die neuen COVID-19 Schutzmaßnahmen an den Schulen in Bayern und der Umsetzung nach Ostern. Die Einführung der sogenannten Selbsttests führte sowohl bei den Lehrkräften, als auch bei Eltern und natürlich den Schülerinnen und Schülern zu großer Verunsicherung. Die Hilfsorganisationen wurden deshalb gebeten, im Rahmen der Aktion „Unterstützung-Covid-19-Selbsttests an bayrischen Schulen“ Beratung, Unterstützungsleistungen und Schulungen für Schüler und Lehrer durchzuführen. So erarbeitete auch das Team der Ausbildung des Kreisverbandes Rosenheim unterschiedliche Angebote, die mit großem Interesse gebucht wurden. Im vorgegebenen sehr kurzen Zeitraum wurden sowohl zahlreiche Schulungstermine zur sicheren Handhabung und einer erfolgreichen Anleitung von Selbsttests für Multiplikatoren angeboten, als auch Infoveranstaltungen mit Erfahrungswerten und Empfehlungen aus der Testpraxis zu den Themen Organisation und Durchführung.

 

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Start des Onlineangebots Erste Hilfe am Kind über den DRK-Elterncampus
Das Online-Portal „DRK-Elterncampus“ bietet ein vielfältiges Angebot für Eltern rund um die Geburt und die ersten Lebensjahre von Kindern und ist in seiner Vielfalt bislang neu auf dem Markt. Für die virtuelle Plattform konnten wir eine engagierte junge Mutter und Ausbilderin für den Bereich Erste Hilfe und Erste Hilfe am Kind finden, die das Thema Erste Hilfe am Kind für die Besonderheit des DRK-Elterncampus aufbereitet hat und nun zahlreiche Termine für den Kreisverband Rosenheim anbietet. Die Kurse sind sehr kompakt angelegt und umfassen 90 Minuten. Jeder Kurs beinhaltet Teilbereiche des Lehrganges „Erste Hilfe am Kind“ (Präsenzschulung), die vom Ausbilder gewählt und aufbereitet werden können.
Das Interesse für dieses Format ist bei der Zielgruppe hoch, so dass unsere Kurse bereits eine Woche nach der Veröffentlichung vollständig ausgebucht sind.  Die Attraktivität dieses Angebotes liegt vor allem darin, dass der Aspekt der Kinderbetreuung wegfällt und die Teilnehmer bequem im gewohnten Umfeld am Kurs teilnehmen können.
Dabei stellen sich der Kursleitung besondere Herausforderungen:
Die Kursteilnehmer kommen aus unterschiedlichen Lebenssituationen, zum Teil sind es Schwangere, zum Teil junge Eltern, zum Teil Großeltern. Entsprechend anspruchsvoll ist es, sie alle gleichermaßen anzusprechen. Die Kursdauer im Präsenzunterricht beträgt acht Stunden. Die Schwerpunkte müssen also angesichts der Kürze der Zeit, die online zur Verfügung steht, klar umrissen sein. Wir können keine praktischen Übungen abhalten und es fehlt die räumliche Nähe, um anhand von Mimik und Gestik festzustellen, ob die Inhalte verstanden wurden. Manche der Teilnehmenden lassen weder Ton noch Bild zu, das ist dann eine besondere Herausforderung. Für Eltern ist es wichtig eine(n) Ansprechpartner zu haben, in Zeiten der Pandemie und auch darüber hinaus. Wenn etwas nicht verstanden wurde, können die Frage sofort beantwortet werden. Das macht im Vergleich zu YouTube-Videos den vielleicht entscheidenden Unterschied. Oft entwickelt sich auch ein reger Austausch der Teilnehmer untereinander.
Die Online-Angebote sollen die Präsenzkurse keinesfalls ablösen, sie stellen lediglich eine Erweiterung des Kursangebotes dar. Weitere Themen sind in Planung.

Neuwahlen in den Gemeinschaften – erhöhter Schulungsbedarf bei der Mitgliederverwaltung
Anfang 2021 wurde in unseren Gemeinschaften die Leitungsebene neu aufgestellt oder durch neue Mitglieder ergänzt. Um einen nahtlosen Übergang bei der Mitgliederverwaltung gewährleisten zu können fanden Einzeleinweisungen zum Mitgliederverwaltungsprogramm „eVewa“ statt. Die Einweisungen wurden erstmalig fast ausschließlich online über MS Teams absolviert, was eine ortsunabhängige Durchführung ermöglicht und bei den Leitungskräften größtenteils positiv ankam.  
Hier werden wir auch im kommenden Jahr Schulungen zum Thema Digitalisierung der Mitgliederakte anbieten und der Statistik anbieten.

Aufholjagd im Bereich der Sanitätsdienstausbildung
Die Sanitätsdienstausbildung stellt einen Teil der Helfergrundausbildung dar und dient somit zur Qualifizierung von neuen Einsatzkräften für den aktiven Dienst in unseren Gemeinschaften (vorrangig Bereitschaften und Wasserwachten). Das Team der Dozenten und Hilfsausbilder für diesen Bereich hatte 2021 alle Hände voll zu tun. Um der schwierigen Planungssituation entgegenzuwirken, wurde ein strenges Hygienekonzept implementiert. Somit konnten gleich vier Sanitätsdienstausbildungen abgeschlossen werden. Ende April wurde nach einer längeren, pandemiebedingten Unterbrechung endlich der Bad Aiblinger „Herbst SAN Kurs 2020“ beendet und 16 neue Einsatzkräfte erhielten ihre Qualifizierung.
Im Juni fand ein SAN Kurs mit 14 Teilnehmer in Prien statt, in den Sommerferien ein weiterer Kurs mit der gleichen Teilnehmerzahl und der Bad Aiblinger Herbst SAN Kurs 2021 wurde mit neun Personen durchgeführt. Allen Absolventinnen und Absolventen wünschen wir einen guten Start in den aktiven Dienst.

 

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